Bilfinger und tapio kooperieren bei Digitalisierung der Holzbranche

13.06.2019

  • Digitalisierungskompetenz von Bilfinger industrieübergreifend gefragt
  • Videoplattform Industrial Tube unterstützt Wissenstransfer in der Holzbranche

Bilfinger hat tapio, den Spezialisten für die Digitalisierung der Holzbranche, als Partner für die Wissensplattform Industrial Tube gewonnen. Damit kann der Mannheimer Konzern seine Anwendung für den digitalen Wissenstransfer in Unternehmen erstmals für Kunden aus der Holzbranche erhältlich machen. Bilfinger stellt tapio dafür Industrial Tube inklusive App, IT-Strukturen und Webportal zur Verfügung. tapio integriert die Wissensplattform in sein Kundenangebot.

„Das Wissen erfahrener Mitarbeiter ist ein zentraler Unternehmenswert und Wettbewerbsvorteil, und zwar in allen Branchen und Industrien“, sagt Franz Braun, Chief Digital Officer von Bilfinger und CEO der Digitaltochter Bilfinger Digital Next. „Mit Industrial Tube ermöglichen wir den Transfer dieses Wissens – einfach, digital und kostengünstig.“

Industrial Tube ermöglicht, das Fachwissen von Mitarbeitern zu bewahren und zu teilen. Mit der Industrial Tube-App auf dem Smartphone können die Anwender nach einem vorgegebenen Drehbuch Videos ihrer Arbeitsschritte aufnehmen und kommentieren. Im Anschluss überträgt die App das Videomaterial in Industrial Tube, wo es automatisch geschnitten wird. Basierend auf Künstlicher Intelligenz erstellt das System zudem mehrsprachige Untertitel sowie Schlüsselwörter. Die Anwender können die Videos mittels Stichwortsuche einfach finden und teilen.  

Christian Neumann, Geschäftsführer von tapio: „tapio basiert auf dem Prinzip, dass ein Ökosystem durch die Beiträge der Partner und Kunden wächst. Unserem Ansatz des Ökosystems folgend, erweitern wir unsere digitale Produktpalette um eine wesentliche Komponente für den Wissenstransfer, anstatt das Rad neu zu erfinden.“

tapio arbeitet derzeit bereits mit 36 namhaften Partnern zusammen und deckt dabei das gesamte Spektrum der Holzbranche ab. Zu den Kunden gehören kleine Betriebe bis hin zu industriellen Großkunden mit mehreren hundert Maschinen für die Holzverarbeitung.

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