Bilfinger zieht Prognose 2020 zurück aufgrund Auswirkungen von COVID-19, verschärft durch Ölpreisverfall

31.03.2020

Seit März 2020 ist Bilfinger mit erheblichen Verwerfungen und Einschränkungen im operativen Geschäft aufgrund der COVID-19-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft konfrontiert, verschärft durch den zeitgleichen erheblichen Verfall des Ölpreises.

Vor diesem Hintergrund zieht Bilfinger seine im Februar 2020 gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück. Der Konzern wird einen neuen finanziellen Ausblick geben, sobald sich die Visibilität auf die zu erwartenden Ergebnisse verbessert.

Bilfinger bereitet sich auf eine längere Phase mit erheblicher Unsicherheit vor. Die Unternehmensleitung prüft die Situation sehr sorgfältig und ergreift alle angemessenen Maßnahmen, um Mitarbeiter, Kunden und Partner zu schützen und die Auswirkungen auf das operative Geschäft und die Finanzen zu begrenzen. Dazu gehören proaktive Maßnahmen zur Kostensenkung, zur Erhöhung der Liquidität und zur Verbesserung der finanziellen Flexibilität.

Bilfinger wird vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen auch den gegenwärtigen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019 überdenken.

In diesen schwierigen Zeiten unterstützt das Unternehmen weiterhin seine breite Kundenbasis aus unterschiedlichen Industrien (30 % Chemie & Petrochemie, 30 % Öl & Gas, 15 % Energie & Versorgung und 10 % Pharma & Biopharma). Mit seinem hohen Anteil an Dienstleistungen für den laufenden Betrieb von Anlagen (OPEX) und seiner soliden Bilanz einschließlich einer guten Liquidität ist Bilfinger für die Dauer der Krise und darüber hinaus gut positioniert.

Bilfinger beabsichtigt unverändert, seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 am 14. Mai 2020 zu veröffentlichen.

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